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Produkthaftungsrecht

Wer produziert und ein Unternehmen verantwortlich führen will, muss sich zwangsläufig auch mit rechtlichen Fragen der Produkthaftung auseinandersetzen.

Der verantwortliche Unternehmer wird zunächst die Risiken einer möglichen Produkthaftung in dem von ihm geführten Unternehmen prüfen. Im Rahmen der Prävention steht dabei die Frage im Vordergrund, wie das Haftungsrisiko verringert werden kann. Die rechtlichen Instrumente liegen bei laufenden Lieferbeziehungen insbesondere in der Verhandlung und Gestaltung der Rahmenverträge mit den Lieferanten, ggf. ergänzt durch Qualitätssicherungsvereinbarungen. Bei einzelnen Lieferungen stehen die Produktbeschreibungen, die Auftragsformulare und die Gestaltung der Einkaufs- und Verkaufsbedingungen (AGB) im Vordergrund. Auch der bestehende Versicherungsschutz muss hinsichtlich einer möglichen Produkthaftung überprüft und Haftungs- sowie Gewährleistungsvereinbarungen mit Lieferanten sollten unbedingt zuvor mit dem Produkthaftpflichtversicherer abgestimmt werden.

Tritt ein Schadensfall ein und kann der Unternehmer zum Beispiel wegen eines Konstruktionsfehlers, Fabrikationsfehlers, Instruktionsfehlers oder der Verletzung einer Produktbeobachtungspflicht in Anspruch genommen werden, stellen sich im Rahmen der deliktischen Haftung wie der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz zahlreiche Abwicklungsfragen, die in rechtlicher Hinsicht bedacht und dann in Abstimmung mit dem Mandanten und dem Versicherer bearbeitet und gelöst werden müssen.

Wir beraten Sie gerne über vorbeugende Möglichkeiten der Haftungsbegrenzung und stehen Ihnen in rechtlicher Hinsicht zur Seite, wenn ein Produkthaftungsfall zur Abwicklung ansteht.

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